In dieser Augabe: Vegane Mensen +++ Kürzungen an der Uni +++ Wissenschaftlicher Nachwuchs +++ Kein Platz für Nazis in Hamburg!
... für eine bessere Universität zu kämpfen. Wir wollen keine Luftschlösser bauen, sondern unsere Universität gestalten. Der Campus ist für uns Studierende häufig der Lebensmittelpunkt. Seminare, Vorlesungen, Referate, Hausarbeiten und Übungsgruppen bilden einen wesentlichen Teil unserer alltäglichen Sorgen. Grund genug um sich zu fragen, wie man die Bedingungen unseres Studierendenlebens verbessern kann und dann genau das anzugehen. Die Uni, die wir wollen, soll grün sein: umweltbewusst, an der Gesellschaft (nicht der Wirtschaft) ausgerichtet, gleichberechtigt von allen gestaltet, demokratisch und sozial gerecht. Daher kämpfen wir dafür, dass auch das Studium im Bachelor-/Master-System mehr ist als das Auswendiglernen von Fakten. Wir treten für ein selbstverantwortliches Lernen an Stelle von Studienplänen ohne Wahlmöglichkeiten ein. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass es vermehrt Open-Book-Klausuren und praxisnahe Prüfungsformen gibt, fordern eine interdisziplinär vernetzte Lehre und die Möglichkeit für jeden Bachelorabsolventin ein Masterstudium zu beginnen.
Wir suchen nicht nach der perfekten Uni – wir wollen sie schaffen. Die Uni, die wir wollen, soll grün sein: umweltbewusst, an der Gesellschaft (nicht der Wirtschaft) ausgerichtet, gleichberechtigt, demokratisch und sozial gerecht.
Wir wollen daran arbeiten, dass dies nicht nur ein Traum bleibt und kämpfen deshalb dafür, dass das Studium auch im Bachelor-Master-System mehr sein muss als das Auswendiglernen von Fakten. Wir sehen die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen in der heutigen Umsetzung kritisch. Studium bedeutet für uns selbstverantwortetes Lernen und nicht in erster Linie ein Studium in Plänen ohne Wahlmöglichkeiten unter überhöhtem Prüfungsdruck. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Module ohne Prüfung beendet werden können sowie vermehrt Wert auf Open-Book-Klausuren und praxisnahe Prüfungsformen gelegt wird. Wir fordern mehr interdisziplinäre Vernetzung und die Möglichkeit für jede_n Bachelorabsolvent_in ein Masterstudium zu beginnen.
Liebe KommilitonInnen,
bereits zum zweiten Mal erscheint im Sommersemester diese Zeitung, in welcher CampusGrün Hamburg gemeinsam mit dem Campusgrün Bundesverband lokale und bundesweite Themen und Standpunkte aufbereitet. Kontinuierlich arbeiten wir mit PartnerInnen daran, dass grüne Themen stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung geraten und ein Umdenken in Gesellschaft und Hochschule erfolgt.
In der vorliegenden Ausgabe wollen wir den Leitartikel der immer stärkeren Digitalisierung des Alltags und ihren Folgen für den Datenschutz widmen. Dieses Thema werden wir in Hinblick auf Universitäten in unserer Zeitung erschließen.
Es sind Beträge weiterhin zum Umwelt -und Klimaschutz enthalten. Einerseits legen wir ein Schlaglicht auf die Klimakonferenz in Kopenhagen und andererseits wird Nachhaltigkeit in der Universität ins Zentrum gerückt.
Liebe Studis,
wir von CampusGrün haben uns entschieden, eine Wahlzeitung für die Wahl zum Studierendenparlament und zum Akademinschen Senat zu machen, weil wir glauben, dass Hochschulpolitik von den meisten KommilitonInnen nicht recht wahrgenommen wird. Viele KommilitonInnen sehen nicht, dass sie selbst mit ihrer Stimme und auch ihrem Engagement an der Gestaltung unserer Uni mitwirken können.
So liegt es in unsereren Händen, die Uni - in den Greminen und außerhalb - zu gestalten. Von welchen Hochschulgruppen dabei der AStA gestellt wird, entscheidet sich durch unsere Stimme.
Diese Zeitung verfolgt zweierlei Ziele. Einerseits wollen wir ganz unverholen für uns, CampusGrün, und unsere Ziele werben, indem wir Euch unsere Inhalte näher bringen. Andererseits wollen wir über hochschulpolitische Themen aufklären, über die auf dem Campus wenig bekannt ist.
Liebe Studis,
in Zeiten, in denen Atomstrom ökologisch ist und die Abwrackprämie umweltfreundlich, umschließt der Begriff des „grün seins“ fast alles. War ökologisches Denken früher ein Randthema, ist spätestens mit dem Bewusstsein, dass der Klimawandel kein ferner, entrückter Begriff ist, die Sorge um unsere Umwelt gesellschaftsfähig geworden.
Dabei ist nicht nur der Gedanke an die grüne Umwelt wichtig, sondern im Fokus befinden sich auch das Zusammenleben in der Gesellschaft und die Mitmenschen.
Unser Lebensraum als Studierende ist dabei vor allem die Uni und der Campus. Wir von CampusGrün finden, dass es sich lohnt Missstände aufzudecken und für Verbesserungen zu kämpfen, denn schließlich betrifft es uns alle.
Auf den nächsten Seiten soll es darum gehen was uns an der Uni Hamburg besonders am Herzen liegt.
CampusGrün wünscht eine interessante Lektüre!